denkmalpflege
. . . denkmalpflege - durchgeführte maßnahmen
3. Durchgeführte Maßnahmen

  • Abbau der Figuren und Sockel du Transport in die Werkstatt
  • Reinigung aller Steinflächen mit Wasser, Schwamm und Bürste; hartnäckige Verschmutzungen und schwarze Krusten wurden mit Komplexbildnern ( EDTA ) und Mikrodampfstrahl gedünnt oder entfernt. Die stark störenden Zementschlämmen konnten dagegen nur mittels Schleifen soweit abgetragen werden, daß die darunterliegende Steinsubstanz nur minimal angegriffen wurde. Diese Oberfläche war dann durch die vorgesehene Schlämme retuschierbar.
  • Manuelle Entfernung von Zementmörtel in alten Brüchen mit feinem Bildhauerwerkzeug
  • Schadsalzreduzierung in den Sockeln durch Kompressen; in drei Zyklen wurde aus demineralisiertem Wasser und Cellulose eine Kommpresse für je zwei Tage aufgebracht.
  • Injektion von Rissen und Hinterfüllen von Schalen mit kalkgebundenen Injektionsmasse; bei zu engen Rissen oder bei statischer Erfordernis wurde wasseremulgierbares Epoxidharz eingesetzt.
  • Rißverschluß und Anböchung von Schalenrändern mit einem mineralischen Mörtel, der in seinen optischen und physikalischen Eigenschaften auf den Naturstein eingestellt ist.
  • Sicherung des alten Bruchs in der Josef- Figur durch Einbringen einer Bohrung mittels Diamanthohlbohrer von der Standfläche der Figur aus, um bruchübergreifend verdübeln zu können war eine Bohrtiefe von ca. 1m nötig. Eingebracht wurde ein 16 mm V4A- Rundstahl, der mit fließfähigem Epoxydharz vergossen wurde und gleichzeitig als Verdübelung zum Sockel dient.
  • Ergänzungen, Reprofilierung und bildhauerische Rekonstruktion von Fehlstellen zur technischen Sicherung geschädigter Bereiche und zur ästhetischen Schließung großer Partien mit einem mineralischen Mörtel, der in seiner optischen und physikalischen Eigenschaft auf den Naturstein eingestellt ist.
  • Großflächig rückgewitterte Zonen am Kalkstein der Figuren, sowie die Oberfläche der Sandsteinsockel wurden mit einer konservierenden Schlämme aus Kalkmörtel als Verschleißschicht konserviert und optisch beruhigt.
  • Einbringen von Dübeln in den Standflächen der Sockel und Figuren; Verwendung fand 16 mm V4A - Rundstahl, der beidseitig ca. 15 cm in das Material eingebunden ist. Durch die Verankerung wird die Kippsicherheit der Figuren und Sockel gewährleistet. Zur besseren Reversibilität wurde glatter Rundstahl und mineralischer Versetzmörtel zur Fixierung der Anker verwendet.
  • Wiederversetzen der Sockel und Figuren auf den vorhandenen Fundamenten und Basaltlava- Bodenplatten mit Trasszementmörtel; Verfugen mit Kalkmörtel.

Hinweis
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